PDFs können inzwischen von einer Vielzahl von Programmen exportiert werden. Ein PDF-Crerator konkurriert da mit dem nächsten und die Spannweite geht von unsonst bis teuer. Fast immer kommt eine Datei mit PDF-Endung raus, die der Acrobat-Reader zumindest in der neuesten Version auch lesen kann. Dokumenten-Einzugscanner sind inzwischen auch schon für’n Apple – nein, leider kein Mac, sondern Gesundfrucht – und ein Ei zu haben und das Papierlose Büro mausert sich langsam. Aber was ist in 2030? Können die PDFs von 2009 dann noch gelesen werden? Ja, wenn zwei Faktoren beachtet werden: erstens müssen die Dateien natürlich so gesichert werden, dass Computer in 2030 diese überhaupt noch lesen können. Das Anstöpseln von Festplatten mit IDE-Schnittstelle dürfte schwierig werden, da wohl in 2030 kaum ein Computer diese Schnittstelle noch unterstützen wird. Dagegen hilft dann nur ständiges Umkopieren auf die gerade aktuellen Datenträger, das zumindest alle paar Jahre stattfinden sollte. Zweitens muss der PDF-Reader in 2030 (weiß man’s ob der dann überhaupt noch Acrobat-Reader heißt) das PDF auch noch öffnen können. Damit das funktioniert, gibt es inzwischen den PDF/A-Standard, in dem alle Eigenschaften eines PDFs zur “Langzeitarchivierung” festgelegt sind.

Mehr zu PDF/A hier:

http://www.pdfa.org/doku.php?id=pdf_a_ein_standard_fuer_die_langzeit-archivierung